Aufwachen

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Nach dem Erwachen verschwindet wie hinter einer Falltür auch das Träumen, wenn auch vielleicht seine Erinnerung bleibt.

Das Träumen ist eine durchaus schöpferische Macht, die aus dem Inneren Welten baut, die dann beim Aufwachen wieder in ihren Urgrund zurücksinken.

Herbert Silberer interessierte besonders, wie sich beim Aufwachen (hypnopompische Visionen) die Veränderung des Bewusstseinszustandes (Schlaf-Wachen) bildlich darstellt.

Die Traumdarstellung des Aufwachens fasste er  noch unter der besonderen Bezeichnung der "Schwellensymbolik" näher zusammen. Denn diese Funktionen bevorzugten in ihren traumhaften, "autosymbolischen" Gestaltungen das Symbol der Schwelle.

Seine Ergebnisse fasst er so zusammen:

"Die Symbolik des Erwachens bedient sich solcher Bilder, in welchen eine Situationsänderung, ein Übergang oder Untergang, das Beschreiten einer Schwelle das Charakteristikum ist.

Das Erwachen kündet sich durch Hantieren mit Schlüsseln, Ins-Freie-treten, Sich-verarbschieden, Zurückfahren, ja durch Absturz und Tod an.

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