Die Traumtheorie in der analytischen Psychologie nach C.G.Jung

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Träume in ihrer Buntheit und Vielgestaltigkeit holen Sie heraus aus dem Alltagstrott der Einseitigkeit des Erlebens Durch sie lernen Sie neu sehen, schauen an und durchschauen, was Ihnen so lange verborgen blieb. Bisher verschlossene Türen öffnen sich und geben den Blick frei für aufregende Erkenntnisse. Neues Leben wird Ihnen geschenkt, es beginnt in Ihren Träumen.

C.G. Jung sah Träume immer als wichtigen Aspekt der menschlichen Psyche und als wesentlichen Teil ihres Ausgleichsmechanismus an. Er betrachtete das Träumen als einen der Wege, auf welchen Sie das Geheimnis Ihres Lebens und den Sinn Ihres Daseins ergründen und erklären können.

Jede menschliche Entwicklung strebt einem Ziel zu. Dieses Ziel ist die Entfaltung und Vervollständigung Ihrer Persönlichkeit. Träume sind eine wichtige Hilfe in diesem Prozess, der das ganze Leben über andauert. Der sinnvolle Umgang mit Träumen ist die vielleicht beste Übung für Bewusstseinserweiterung.

Es ist das Verdienst C.G. Jungs, darauf hingewiesen zu haben, dass in Träumen mehr als nur die Triebe und Triebspannungen bemerkenswert sind.

Die erste und wichtigste Behauptung, die er aufstellte, war folgende:

Der Traum hat in der Form Sinn, in welcher er auftritt, und ist keine Verkleidung, wie Freud meinte, hinter der sich sein "wahrer" Sinn versteckt.

Jung steht unerschütterlich auf dem Standpunkt, dass der Traum Gedanken nicht tarnt oder entstellt. Sein kompetentes Urteil geht dahin, dass der manifeste Traum den ganzen Sinn birgt. Er ist keineswegs nur eine "Traumfassade". Das Fassadenhafte des (manifesten) Traums ist in Wahrheit seine Undurchsichtigkeit. Nach seiner Ansicht ist Träumen die Sprache der schlafenden Seele, bei der Gedanken in Bilder umgewandelt werden, ohne dass Sie dabei getäuscht oder irregeführt werden. Nach ihm enthüllt der Traum auf die klarste und ökonomischste Weise den gegenwärtigen Zustand des Innenlebens und durchaus nicht in erster Linie unterdrückte Kindheitstraumata, obwohl sich solche gelegentlich in einem Traum widerspiegeln können.

Tatsächlich gibt der Traum einen sehr klaren und präzisen Bericht darüber, was Sie während des Schlafs denken. Im allgemeinen befasst er sich mit Ihnen selbst, mit nahestehenden Personen, mit Ihren Konflikten und Ängsten. Das Träumen ist eine natürliche seelische Funktion. Träume wiedergeben ein aktives Bild Ihrer Lebenssituation. Ihre Träume ergänzen oder verändern innere Erlebnisweisen. Sie können Sie nachdenklich machen über Ihr Verhalten und Ihre Handlungen und damit diese verändern und können dadurch dem vorbeugen, dass Sie sich in der Innen- oder in der Aussenwelt in Sackgassen verrennen, die in übermässige Belastungen und damit zu seelischen Erkrankungen führen. Hierbei wird auf jeden Fall eine Reaktion des Unbewussten in Form von mehrdeutigen und mehrschichtigen, oft archaischen Symbolerlebnissen herausgefordert, die durch starke Gefühle und Gemütserregungen auf Ihr Bewusstsein einwirken. Intuitiv hat der Mensch das schon immer gewusst, wenn er z.B. der Auffassung ist, dass man eine wichtige Entscheidung nicht sofort fällen, sondern erst noch einmal "überschlafen" sollte.

C.G. Jung sieht den Traum unter einem ganzheitlichen Aspekt und betont den Zusammenhang innerhalb des einzelnen Traums ebenso wie auch den Zusammenhang von Traumserien. Nach seiner Meinung führen Sie Ihre Träume zur Ganzheit, weil sie Bilder benutzen, die Ihnen von brachliegenden Bereichen Ihrer selbst erzählen. Dabei ist Ihr Unbewusstes Partner. Es ist ein natürlicher Teil Ihres Seins, ein riesiges Reservoir des Unbekannten. Ein Teil dieses Unbekannten sucht in Ihren Träumen Beachtung und Akzeptanz durch Ihr bewusstes Ich.

Die von Ihnen erträumten Bilder sind also Botschaften, die es in sich aufzunehmen gilt. Der innere Wert der Träume liegt gerade in der Ehrlichkeit und Genauigkeit seiner Darstellung Ihres inneren Zustandes zu einer bestimmten Zeit.

 
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