GESCHICHTE DER TRAUMDEUTUNG

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Seit Menschengedenken übt der Traum eine fast heilige Anziehungskraft aus. Er wird für etwas Bedeutungsvolles genommen. Vorwissenschaftliche Kulturen und die meisten Hochkulturen der Vergangenheiten schenkten den Träumen besondere Aufmerksamkeit und die Folge davon war eine Tiefgründigkeit und Reichhaltigkeit des Lebens, die uns im modernen Westen heute unbekannt sind. Da er anders ist als die Tageswirklichkeit, sah man in ihm den Ort, an dem eine andere Wirklichkeit in den Menschen einbricht. Die uralte Hochachtung des Traumes gründete bei allen Völkern und zu allen Zeiten auf der übereinstimmenden Überzeugung, dass er in höchstem Masse sinnvoll ist.

Seit Jahrtausenden ziehen Menschen also daraus Nutzen, um sich selbst besser zu verstehen und ein erfülltes, glücklicheres Leben im Einklang mit sich selbst zu führen, denn Wegweisung, Hilfe und Heilung kann er geben.

Träumen besteht in einer Seinswandlung, in einem erneuten Hinhören und Bereitsein für den Anruf des Jenseits, des Geistigen.

Zu allen Zeiten und bei allen Völkern wurde die Frage, was Träume sind und bedeuten, gestellt, von den alten Assyrern bis zu den heutigen Nachfahren der Ureinwohner Australiens. Träume waren und werden immer verzaubernde menschliche Erfahrungen sein.

Der Gedanke, dass Träume Ihnen nützliche Informationen über Ihre Lebensführung geben können, ist also uralt. Seit Jahrtausenden versuchen Angehörige der Kulturvölker, das Geheimnis der Träume zu enträtseln und ihre Botschaft zu entschlüsseln. Wenn die Alten ihn nach dem Erwachen erinnerten, galt er ihnen als eine entweder gnädige oder feindselige Kundgebung höherer, dämonischer und göttlicher Mächte.

Über die Jahrhunderte hinweg wurde auch immer wieder versucht, das Traumgeschehen magisch-mystisch zu erklären. Die Alten haben ihren Träumen auch eine besondere zukunftsweisende Bedeutung zugemessen. Über das ganze Altertum und bis heute hat man daran geglaubt, dass Träume die Zukunft weissagen. Schon zu Urzeiten der Menschheit hat man sich bemüht, aus Träumen Rückschlüsse auf das Wachleben zu ziehen. Von alters her erhofften sich die Menschen Rat und Hilfe aus ihren Träumen.

Träume waren die grossen Gesundmacher der Antike. Viele alte Kulturen waren davon überzeugt, dass es "Heilträume" gibt, also Träume, die direkte körperliche Heilwirkung haben. Das Heilen mit Hilfe der Träume war die längste uns bekannte Heiltradition, an der die Psychoanalyse erst wieder etwa 2000 Jahre später anknüpfte.

Im 8./7. Jahrtausend v.Chr. waren die Angehörigen des babylonischen Stammes der Chaldäer vermutlich die ersten, die ernsthaft die Traumdeutung betrieben. Nach ihnen wurden dann alle Traumdeuter Babyloniens `Chaldäer` genannt. Sie wurden sogar in der Bibel als Traumkundige erwähnt. Schon die Bibel zeigt, dass die Menschen der Frühzeit den Traum sehr ernst nahmen. Im vielleicht ältesten Dokument der Menschheit, dem mindestens 4000 Jahre alten babylonischen Keilschriftepos Gilgamesch, treffen wir bereits die gleiche Hochschätzung an. Nicht anders im Talmud. In ihm steht auch der Satz: "Ein unverstandener Traum ist wie ein uneröffneter Brief".

In allen Weltreligionen, in allen überlieferten Mythen und Sagen, in den grossen Epen der Weltliteratur: überall und immer wieder hören wir, welche grosse Bedeutung dem Traum beigemessen wird.

Buddhas Berufung erfolgte durch einen Traum.

Homer lässt Agamemnon aufgrund eines von Zeus gesandten Traumes seinen Feldzug gegen Troja antreten.

In der Edda, besonders auch im Nibelungenlied, sind die wichtigsten Ereignisse fast stets mit Träumen verknüpft, usw.

Wir können zu jenen Frühzeiten dem Traume geradezu eine kultisch-religiöse Bedeutung zusprechen.

Am reinsten zeigt dies die Institution der Tempelträume in Griechenland und Indien. Kranke, Konfliktbeladene, aber auch Gesunde vor lebenswichtigen Entscheidungen, legten sich, durch den Priester äusserlich und innerlich entsprechend vorbereitet (Fasten, Meditieren, Exerzitien, Einatmen des Rauches bestimmter Kräuter), im Tempel zum Schlafe nieder. Dem derart zur Aufnahme empfänglich gewordenen sandten die Götter dann den erleuchtenden Traum, der vom Priester ausgelegt wurde.

Es gibt bis in die Antike zurückreichende Vorstellungen vom Träumen als einer göttlichen Offenbarung. Der Glaube der Alten, dass der Traum eine Sendung der Götter sei, um die Handlungen der Menschen zu lenken, war eine vollständige Theorie des Traumes, die über alles am Traum Wissenswerte Auskunft erteilte.

Träume haben immer einen tieferen Sinn. Das wussten alle Völker, und in allen Religionen der Welt spielt der Traum als Medium zur Übermittlung göttlicher Botschaften eine wichtige Rolle. Nicht nur die Träume selbst, auch die Traumdeutung betrachtete das frühe Altertum als göttliches Werk.

Träume hatten für die Menschen vergangener Zeitalter eine weitaus grössere Bedeutung als für uns, und die Traumdeutung galt als heilige Handlung. Jedenfalls hat die Traumdeutung seit Jahrtausenden bis in die Gegenwart das Dasein vieler wieder erneuert, In früheren Zeiten suchte man zur Traumdeutung Schamanen, Priester oder andere weise Männer auf. Heutzutage ist ihre Rolle von Traumanalytikern und Traumtherapeuten übernommen worden, wobei jede Schule ihre eigene Theorie über die Bedeutungen von Träumen entwickelt hat.

 
 
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