Herbert Silberer

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Ein allgemein vorkommendes Ereignis sind traumhafte Bilder, die auftreten, wenn wir in den Schlaf hinübergleiten. Man nennt sie hypnagogische Erfahrungen. Vielleicht haben Sie sich deswegen beim Einschlafen auch schon gewundert. Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Träume, mehr um Bilder oder kurze Szenen, die Sie im Übergangsbereich vom Wach- zum Schlafzustand halbbewusst wahrnehmen.

Dieser Typus von Bildvorstellungen wurde vor allem von H. Silberer untersucht. Er achtete besonders auf den Moment, wo die abstrakten Gedanken in konkrete Bildvorstellungen übergingen.

Er hat den interessanten Versuch unternommen, das Einschlaferlerleben psychologisch zu interpretieren.

Silberer beschrieb verschiedene Arten der Symbolbildung, die den Übergang vom gedankenartigen zum bildhaften Erleben zum Ausdruck bringen.

Es interessierte ihn besonders, wie sich beim Einschlafen oder Aufwachen (hypnagogische und hypnopompische Visionen) die Veränderung des Bewusstseinszustandes (Schlaf-Wachen) bildlich darstellt.

Diesen Wechsel von einem Zustand zum andern vergleicht er mit dem Überschreiten einer Schwelle und spricht deshalb von Schwellensymbolik.

Seine Ergebnisse fasst er in seiner Arbeit so zusammen:

Nach seiner Auffassung wird in den sogenannten Schwellensymbolen der augenblickliche Bewusstseinszustand des Einschlafens, der Wechsel von einem psychischen Zustand in einen anderen, unmittelbar in Bilder umgesetzt.

Das Überschreiten der Schwelle äussert sich beispielsweise in der Visualisierung einer Brücke, die sich von einem Ufer zum anderen spannt, im Anblick eines abfahrenden Zugs oder im Aufschliessen einer Tür.

Die Symbolik des Erwachens (und des Einschlafens) bedient sich solcher Bilder, in welchen eine Situationsänderung, ein Übergang oder Untergang, das Beschreiten einer Schwelle das Charakteristikum ist.

Zu solchen Darstellungen wird oft das Bild der Schwelle selbst (als Türschwelle) verwendet, ferner das Überschreiten eines Gewässers, das Tauchen ins Wasser, das Untersinken usw., das Gestörtwerden, das Verbinden und Trennen, das Abreisen und Ankommen, das Abschiednehmen und Begrüssen, das Öffnen und Schliessen und ähnliche Handlungen und Situationen.

 

H. Silberer hat auch bei seinem Studium der Einschlaf- und Aufwach-Phänomene die subjektive Bedeutung vieler Traumgestalten in ihrem vollen Umfang erkannt.

Ausführlich beschrieb er sie als funktionale Traum-Phänomene.

In den funktionalen Traumbildern wird, sagte er, der Zustand oder die Leistungsfähigkeit des Bewusstseins, die jeweilige Verfassung oder Funktion der träumenden Psyche selbst abgebildet.

Silberer nannte sie funktional, weil sie nicht mit dem Material der Denkakte, ihren Inhalten, zu schaffen haben, sondern bloss auf die Art und Weise Bezug nehmen, in der das Traumbewusstsein funktioniert, ob rasch, träge, leicht, lässig, freudig, erfolgreich, fruchtlos, anstrengend usw.

Auch die Funktion des Einschlafens, des In-den-Schlaf-Sinkens, wie die Funktion des Aufwachens können in den funktionalen Traumbildern dargestellt werden.

 
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