weitere Traumforscher

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Erich Fromm

Die neo-freudianische Traumlehre E. Fromms sieht die Träume als sinnvolle und bedeutungsvolle Äusserungen der schlafenden Psyche an.

Träume sind nicht nur, wie S. Freud es meinte, Ausdruck der niedersten und irrationalsten, sondern auch der höchsten und wertvollsten psychischen Funktionen.

In Ihrem Schlaf sind Sie oft klüger und anständiger als in Ihrem wachen Leben.

In den Träumen zeigt sich die eigene Selbsterfahrung mit den Mitteln der Symbolsprache. Diese aber ist dadurch gekennzeichnet, dass in ihr innere Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken so ausgedrückt werden, als wären sie Sinneserfahrungen, Ereignisse der Aussenwelt.

K. Leonhard

In seinem Buch "Gesetze und Sinn des Träumens" lässt er von S. Freud immerhin die Intuition gelten, dass im Traum die Kräfte des Unterbewusstseins am Werke sind. Auch führt er Traumgedanken und Erinnerungstäuschungen an, die mit Vorliebe der Erklärung der Traumsituation dient.

Mit S. Freud und C. G. Jung geht Leonhard auch soweit einige, dass er wie diese betont, im Traume würden stets alle die Gegebenheiten bildlich belegt, die im wachen Denken vernachlässigt worden seien. Und wie C. G. Jung sieht er einen wichtigen Zweck des Träumens darin, den Gesichtskreis des Menschen zu weiten, ihn vor vielen Einseitigkeiten zu bewahren und ihm andererseits viele Erkenntnisse zu bringen, die er sonst nicht hätte.

G. Siegmund

Nach seinem Buch "Der Traum" liegt dem Traum stets eine ungelöste, affektive Spannung zugrunde.

Diese ist immer die treibende Ursache zur Traumbildung, schreibt er, und der Inhalt jedes Traumes sollte als phantasierte Lösung der Spannung verstanden werden.

R. Bossard

In seinem Buch "Psychologie des Traumbewusstseins" besitzen für das erlebende Subjekt die Traumvorgänge nun offenbar fast denselben Realitätswert wie die realen Vorgänge der Aussenwelt für das erlebende Subjekt des Wachbewusstseins.

Er nennt die Traumerscheinungen blosse Bilder. Er sieht in ihnen lediglich im Gehirn des Traumsubjektes selbst gemachte und nur dort vorhandene Vorstellungen, blosse intrakortikale Erregungen, die der Träumer dann nur als Sinneswahrnehmungen erlebt.

Als wesentliche Strukturmerkmale des Traumbewusstseins nennt er die Objektivität, die Projektion, die Vergegenwärtigung, die Verdichtung und die Metamorphose.

Ludwig Binswanger

In seinem Buch "Traum und Existenz" hiess Träumen noch, sich passiv einem Bilderstrom hingeben, Spielball des Lebens zu sein, nicht zu wissen, wie einem geschieht, blosse Lebensfunktion ohne Geist und geistesgestaltete Geschichte zu sein.

Er hat aber wie C.G. Jung wieder dem manifesten Traum erhöhte Bewertung zuteil werden lassen.

Wer sich für die historische Entwicklung der Traumdeutung interessiert, möge sein Buch "Wandlungen in der Auffassung und Deutung des Traumes von den Griechen bis zur Gegenwart" lesen.

L. Klages

Er hatte dem inadäquaten Messen des Traumphänomens am wachen Denken die Frage entgegengestellt, was uns denn eigentlich das Recht gebe, Traumbilder mit dem Gewicht der Tatsachen abzuwägen.

Was erlaube uns, wiederholt er, von dem gar nicht bewiesenen Glauben auszugehen, die Eigenarten des Träumens müssten aus den Prämissen des Wachbewusstseins verstehbar sein.

Woher wüssten wir denn, dass die Erfahrungen unseres Wachens auch für unser Traumleben bestimmend sein müssen, wo uns doch träumend eine ebenso abgerundete Welt wie im Wachen erscheinen könne, ja voller wohl gar als die des Wachens und jedenfalls ausreichend zum Fundament von Lebensformen und Denkgestaltungen einer Vorgeschichte der Menschheit, die mehr Jahrtausende zählt als die sogenannte Weltgeschichte Jahrhunderte.

Zum mindesten sei nach dem unmittelbaren Zeugnis unseres Erlebens die traumhafte Wirklichkeit nicht weniger wirklich als die wache Welt, sie sei nur anders wirklich.

Es scheine also zwei Wirklichkeiten zu geben, von denen die eine, nämlich die traumhafte, durch die gewohnte des Wachens nur bisweilen hindurchblicke, dann aber auch von ihren Gesetzen sogleich das Fundament erschüttere, indem sie uns um die Sicherheit des Gegensatzes von Subjekt und Objekt bringe.

Fritz Perls

Er vertritt die Traumtheorie, dass alle Traumvorstellungen Symbole von Kräften in der Persönlichkeit des Träumers sind.

Nach F. Perls ist der Traum eine existentielle Botschaft, die Ihnen genau sagt, welchen Standort Sie im Augenblick Ihnen selbst und der Welt gegenüber innehaben.

Während Freud den Traum die Via Regia ins Unbewusste nannte, bezeichnete F. Perls ihn als Königliche Strasse zur Integration, denn im Traum sah er die Möglichkeit, die verschütteten Teile einer Persönlichkeit aufzudecken, so dass sie wieder zu einer Ganzheit wird.

Er sah in jedem Traumelement ein Indiz für ein unerledigtes emotionales Geschäft, das in der Vergangenheit liegengelassen worden ist und nach Erledigung drängt. Er bezeichnete sie als emotionale Löcher.

Das Selbst verkörpert den Traum. Das Selbst will die Dynamik integrieren und transformieren, die daraus entsteht, wie Sie Ihr Leben leben oder nicht leben. Es ist das Selbst, das Ihre Wachsamkeit, Ihr Verhalten und Ihre Wahl in frage stellt und angreift, indem es dem Bewusstsein heilvollere Möglichkeiten anbietet. Dies tut es durch den Traum, den Traum, der Sie mit Möglichkeiten schockiert, erstaunt und erfreut. Der beste Weg zum Unterbewusstsein ist der Traum.

E.H. Erikson

Sein konstruktiver Ansatz über die Traumkonfigurationen besagt, dass der manifeste Inhalt der Träume nicht eine blosse Schale um den Kern - den latenten Traum ist, sondern dass sein Darstellungsstil alle Abwehrmechanismen, Kompromisse und Leistungen des Ichs aufweist.

 
Das Traum-Fernlehrgangs-Angebot

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung mit Diplom Traumanalytiker/in

Dieser Fernlehrgang ist geprüft und zugelassen von der "Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht" in Köln unter der Zulassungsnummern II/167.

Sie haben 3 Möglichkeiten der Kursbelegung:

  1. per e-learning. Mit diesem Studienlehrgang für EUR 298.-- haben Sie vollumfänglichen Zugriff auf den Lehrstoff über www.trauminstitut.com Mit Ihrem Browser arbeiten Sie sich in die 10 Lektionen per Internet ein. Nach Kursende erhalten Sie das Abschlussdiplom zur Traumanalytikerin.

  2. per PDF-Download. Mit diesem Kurs für EUR 348.-- werden Ihnen die einzelnen Lektionen nach Ihren Zeitvorgaben als PDF-Datei zugestellt. Nach Kursende erhalten Sie das Abschlussdiplom zur Traumanalytikerin.

  3. Fernlehrgang mit schriftlichen Unterlagen per Post. Wenn Sie diesen Lehrgang lieber als Fernlehrgang machen möchten belaufen sich die Kosten auf EUR 398.-- . Sie bekommen dann alle 2 Wochen die Unterlagen per Post zugesandt. Nach Kursende erhalten Sie das Abschlussdiplom zur Traumanalytikerin.

 

Informationen zum Traum-Fernstudienlehrgang

Bei Interesse an einem der 3 Varianten des Studienlehrgangs über Träume und Traumdeutung setzen Sie sich bitte mit unten stehender E-Mail in Verbindung. Wir senden Ihnen umgehend die Details zum angebotenen Kurs zu. Vielen Dank.

kurs@trauminstitut.com oder Tel. 0041 71 6700320

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